Sommertipps TTM 2Was uns krank macht - unterschiedliche Betrachtungen

 

Betrachten wir die verschiedenen Medizin- & Heilsysteme, die modernen, westlichen und die über tausende von Jahren tradierten, entdecken wir ganz wesentliche Unterschiede. Besonders die Sichtweise der Krankheitsursachen ist hier sehr unterschiedlich, aber sehr relevant wie ich finde. Wäre es nicht an der Zeit, die Scheuklappen zu öffnen und den Freund statt den Feind in anderen Sichtweisen zu sehen?

 

 

Krankheitsursachen aus moderner und tradierter Sicht

 

1.Äusseren Faktoren (Bakterien, Viren, Unfälle,..)
2.Grundkonstitution
3.Wetterbedingugen
4.Lebensstil
5.Ernährung
6.Psychisch - seelische Faktoren (Angst, Stress..)
7.Fehlgeleitete, unterdrückte Emotionen
8.Mentale Geisteshaltungen
9.Blockierte Energien
10.Genetik und Karma

 

Alte Heilsysteme

Diese zehn Faktoren sind in fast allen tradierten Medizinsystemen (Tibetische Medizin, Ayurveda, TCM, Trad. Europäische Medizin) die am meisten aufgelisteten Krankheitsursachen. (Keine Wertung in dieser Reihung) Diese Medizinsysteme betrachten den Menschen als ganzheitliches Wesen, in dem sich all diese Komponenten gegenseitig beeinflussen, eingebettet in den lebendigen Organismus der Natur.

Diese Natur ist es auch, die uns die Heilmittel bringt, da sie ein Teil von uns und wir ein Teil von ihr sind. Bei dieser Betrachtungsweise wird dem Patienten, neben der ärztlichen Behandlung, sehr viel Mithilfe, Eigenverantwortung und auch Lösungskompetenz in die Hand gegeben. Das resultiert in einem Gefühl, selbstermächtigt agieren zu können, vorbeugend und auch begleitend. Es werden vorrangig die Ursachen und nicht die Symptome behandelt. Die Ärzte wissen auch, dass für nachhaltige Heilung die aktive Mitwirkung ihrer Patienten unabdingbar ist.

 

Modernes Heilsystem

Schauen wir auf unser Medizinsystem finden wir nur mehr den Punkt eins im Fokus. (Und eventuell Punkt 10 Genetik, Karma natürlich nicht ;-). Dh unsere Medizin stützt sich auf Abwehr, Schutz, Reperatur, Abgrenzung und Bekämpfung von äusseren Faktoren und Symptomen. Der Mensch ist abgekoppelt von der Natur, die Heilmittel werden im Labor hergestellt.

Was in vielen Bereichen (wie in Unfallchirugie) auf jeden Fall zu bahnbrechenden Erkenntnissen geführt hat, was ohne Frage genial ist. In manchen anderen Bereichen stößt diese Medizin aber an ihre Grenzen. Aus dieser Sichtweise kann man auch schwer erklären, warum manche bei dem einen oder anderen Virenbefall  - ohne jetzt Virennamen zu nennen ;-) -  symptomlos, mit leichten Symptomen bleiben und andere wirklich schwere Symptome entwickeln. Da können die Mathematiker noch so viel rechnen. Die einzige Erklärung, die sie uns geben ist - Risikogruppe...aber welcher Lebenstil, welche Traumatas, welche im Labor hergestellten Nahrungsfüllstoffe und Düngermittel haben diese Personen zu Risikogruppen gemacht?

 

In unserer westlichen Medizin wurden mit der Zeit die Menschen auch komplett aus der Mithilfe und Eigenverantwortung herausgenommen. Patienten können/müssen sich nur mehr den Experten anvertrauen. Und Vertrauen zu ihren Patienten aufzubauen ist vielen Arzten gar nicht mehr möglich, denn dazu braucht es Zeit. Was bleibt ist ein Gefühl von Ohnmacht im Angesicht der Gefahren von Draussen und eine Abhängigkeit von den Experten in "weiß", die in den gegebnen  Möglichkeiten natürlich immer ihr bestes versuchen.  Das wiederum bewirkt Gefühle von Unwissenheit, Machtlosigkeit, Stress und Angst. Enger Blickwinkel, enge Lösungen - und Enge ist der Wortstamm von Angst. Und hier beisst sich "die Katz wieder in den Schwanz" wie man so schön sagt...

 

arrow Wäre es nicht endlich an der Zeit die Scheuklappen zu öffnen und über den Tellerrand zu blicken?

 

arrow Wäre es nicht endlich an der Zeit zu sehen, dass die Forscher und Wissenschaftler mit ihrem fokussierten Blick, zwar genialen Fortschritt ermöglicht haben, aber dabei den Über- und Weitblick etwas verloren haben?

 

arrow Wäre es nicht endlich an der Zeit zu erkennen, dass die Forscher, die ins Detail und aufs Messbare blicken, per se nur schwer gleichzeitig den Blick in die Weite ins zum Teil Unmessbare werfen können?

 

arrowWäre es nicht an der Zeit, sich einzugestehen, dass sie die daher dringend diejenigen brauchen, deren Expertise im systemischen Betrachten der größeren Zusammenhänge liegt?

 

arrow Wäre es nicht an der Zeit für ein wirkliches Miteinander? Für wirklich ganzheitliche, nachhaltige Lösungen?

 

Wann dann, wenn nicht jetzt?

 

Es ist zweifelsohne spannend die vielen molekularen Einzelteile, Stoffe, chemischen Prozessen und WIrkweisen ganz  im inneren einer Pflanze zu untersuchen. Aber es ist auch unglaublich erhebend, die gesamte Planze zu betrachten, die Farben ihrer Blüten und Früchte zu bestaunen, den Duft zu inhalieren, ihre Interaktion mit den Schmetterlingen und Bienen und ihren Platz inmitten einer blühenden Frühlingswiese zu sehen. EIne dieser beiden Betrachtungsweisen auszulassen würde uns der Fülle des Wunder Lebens berauben.

 

In diesem Sinne, bleibt gesund!

Unterschrift Vorname

 

 

 

 

 

© brainsisters, Sylvia Fischer, April 2020 

 

 

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